Aletschgletscher

Ferien im UNESCO-Welterbe
Der mit rund 23 km längste Gletscher der Alpen dominiert die Landschaft des Aletschgebietes. Rund um den Eisstrom hat sich eine vielfältige Flora und Fauna angesiedelt. Auf den scheinbar unwirtlichen Moränenflächen bereiten zahlreiche Pionierpflanzen vom Steinbrech bis zum Alpenleinkraut den Boden für die spätere Bewaldung vor.
Der Eisstrom misst auf dem Konkordiaplatz immer noch eine Dicke von 900 Metern. Rund 400 Jahre dauert die Reise einer Schneeflocke, die im Nährgebiet des Jungfrau- oder Aletschfirns vom Himmel fällt, bis sie am Ende des Gletschers (Gletschertor) von der Zunge tropft. Ein viel verzweigtes, hunderte Kilometer langes markiertes Wanderwegnetz oder geführte Gletschertouren mit regionskundigen Bergführern vermitteln tiefe Einblicke in diese urwüchsige Landschaft.
Im nur wenige 100 m höher gelegenen Aletschwald können die Besucher den ältesten Bäumen der Schweiz begegnen. Seit 1933 steht der Aletschwald unter Schutz. Vor allem die eindrucksvolle Arve - sie stellt die wichtigste Baumart im Naturschutzgebiet dar - wächst nur sehr langsam, kann dafür aber ein Alter von 800 Jahren oder mehr erreichen.

Eine Gletscherüberquerung können Sie beim Alpin Center Belalp unter +41 (0)27 921 60 45 buchen.
Nähere Informationen erhalten Sie beim Alpin Center Belalp.

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