Das Highlight für alle Wintersportler

HOHSTOCK

ZWEI LEGENDEN

Wer auf der Belalp etwas wirklich Besonderes erleben will, dem seien der Skilift Hohstock und der dazugehörige legendäre Skitunnel ans Herz gelegt.

Der im Jahr 1982 eröffnete Skilift Hohstock, der zweimal die Fahrtrichtung wechselt, ist an sich bereits ein Highlight – er ist der letzte seiner Art in der Schweiz. Ausgehend vom Hohbiel auf 2'654 m schlängelt sich der einzigartig konstruierte Schlepplift nach einer Linkskurve einen steilen Hang hinauf und endet nach einem erneuten Wechsel der Fahrtrichtung nach rechts auf 3'113 m ü. M., nur knapp unter dem Gipfel des imposanten Dreitausenders Hohstock (3'226 m ü. M.). Die Konstruktion des Skilifts mit den Richtungswechseln und der Art der Seilführung gilt in Fachkreisen als Meisterwerk. Aber nicht nur die Experten reden ehrfürchtig über den Hohstock-Lift – auch Skifahrer und Snowboarder sind begeistert und gleichzeitig immer auch ein wenig erleichtert, wenn sie die Fahrt hinter sich gebracht haben.

Der Hohstock ist derart bemerkenswert, dass ihn das grösste britische Ski-Magazin InTheSnow in den Reigen der sechs Skilifte weltweit aufgenommen hat, die man nicht verpassen darf. Auch in diesem Videobeitrag von Seilbahn TV werden die Besonderheiten des Hohstocks hervorgehoben.

FAKTEN ZUM HOHSTOCK-LIFT

2654  m ü. M.

Ausgangspunkt

1518  m

Länge des Skilifts

3113  m ü. M.

Ausstieg Skilift

7  min

Fahrzeit

1982

Baujahr

180

Pulsschlag im Steilhang und beim Abbügeln ;)

Oben auf 3'113 m ü. M. angelangt verzaubert einen zuerst einmal das atemberaubende Bergpanorama. Danach hat man die Qual der Wahl, welche schwarze Piste man bezwingen will:

Option 1: Die Piste 'Hülsen', gleichzeitig auch die offizielle Strecke der traditionsreichen Belalp Hexenabfahrt, führt über anspruchsvolle Geländekammern entweder hinunter zum Ausgangspunkt Hohbiel (2.2 km) oder über die Piste 'Häx unten' bis zum Bruchegg, dem Startpunkt des 6er-Sessellifts 'Sparrhorn' (total 4.6 km).

Option 2: Der Skitunnel Hohstock, Baujahr 1984 und mit 150 m Länge einzigartig in der Schweiz, führt durch das Bergmassiv hindurch und bringt Skifahrer, Freerider und Snowboarder auf die legendäre Piste 'Tunnel Westseite' bzw. in ein unvergleichliches Freeridegelände. Die Bilder und Videos sprechen für sich.

FAKTEN ZUM HOHSTOCK-SKITUNNEL

3112  m ü. M.

Einstieg

150  m

Länge des Tunnels

1984

Baujahr

 

Achtung: Skilift, Skitunnel und die dazugehörigen Pisten sind nur für gute Skifahrer und Snowboarder empfohlen!

Blatten-Belalp. Natürlich schön. Einfach magisch. #blattenbelalp #magicbelalp

WIESO DAUERT DIE PRÄPARATION DES HOHSTOCKS SO LANGE?

Hier sind 7 Gründe warum!

Lawinensprengungen werden NUR bei gutem Wetter vorgängig durchgeführt.

1) LAWINENSPRENGUNGEN

Lawinensprengungen werden ausschließlich bei geeigneten und stabilen Wetterbedingungen im Voraus durchgeführt. Ziel dieser präventiven Maßnahmen ist es, potenziell gefährliche Schneemassen kontrolliert auszulösen, bevor sie zur Gefahr für Wintersportler:innen, Mitarbeitende oder Infrastrukturen werden können.

Dabei beurteilen speziell ausgebildete Fachpersonen laufend die Schnee- und Wettersituation. Faktoren wie Neuschneemenge, Wind, Temperaturentwicklung und Schneeschichtaufbau werden sorgfältig analysiert. Auf Grundlage dieser Einschätzungen werden gezielte Sprengungen geplant und umgesetzt – entweder manuell durch das Sicherheitsteam oder mithilfe technischer Anlagen.

Durch diese vorausschauenden Sicherheitsmaßnahmen können Pisten, Wanderwege und weitere Bereiche bestmöglich gesichert und ein sicherer Betrieb gewährleistet werden.

2) PRÄPARATION LIFTTRASSE

Die Lifttrasse kann nur teilweise maschinell präpariert werden. Aufgrund der steilen Geländestruktur, technischer Installationen sowie sicherheitsrelevanter Vorgaben ist ein durchgängiger Einsatz von Pistenmaschinen in diesem Bereich nicht möglich.

Die Präparierung erfolgt daher abschnittsweise und unter besonderer Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten. Wo notwendig, werden ergänzende Sicherungs- oder Nachbearbeitungsarbeiten von Hand durchgeführt. Trotz dieser Einschränkungen wird großer Wert auf eine bestmögliche Vorbereitung der befahrbaren Bereiche gelegt.

Wir danken für das Verständnis, dass es in einzelnen Teilabschnitten zu abweichenden Schneeverhältnissen kommen kann.

Lifttrasse kann nur teilweise mit der Maschine präpariert werden.
Liftabstieg muss eingestossen und hierfür Schnee geholt werden.

3) LIFTABSTIEG

Der Liftabstieg muss gezielt eingestoßen und stellenweise zusätzlich mit Schnee aufgebaut werden. Aufgrund der Geländebeschaffenheit sowie wechselnder Schneeverhältnisse reicht die natürliche Schneedecke in diesem Bereich nicht immer aus.

Um eine möglichst sichere und gut begehbare Verbindung zu gewährleisten, wird daher Schnee aus geeigneten Bereichen herangeführt und sorgfältig verteilt. Diese Arbeiten erfolgen mit großem Aufwand und unter Berücksichtigung der aktuellen Wetter- und Schneesituation.

Trotz dieser Maßnahmen kann die Beschaffenheit des Liftabstiegs je nach Witterung variieren. Wir danken für Ihr Verständnis.

4) SICHERUNG DER LIFTMASTEN

Die Masten entlang der Piste werden aus Sicherheitsgründen gepolstert. Diese Schutzmassnahmen dienen dazu, das Verletzungsrisiko im Falle eines Sturzes oder Abkommens von der vorgesehenen Spur deutlich zu reduzieren.

Je nach Schneelage und Geländesituation werden die Polsterungen sorgfältig angebracht und regelmäßig kontrolliert. Damit wird sichergestellt, dass die Strecke den geltenden Sicherheitsstandards entspricht und bestmöglich abgesichert ist.

Wir bitten um Verständnis, dass diese Massnahmen einen zusätzlichen Arbeitsaufwand erfordern und Teil der umfassenden Sicherheitsvorkehrungen im Skigebiet sind.

Die Masten müssen gepolstert werden.
Der Anbügelplatz muss hergerichtet werden.

5) VORBEREITUNG ANBÜGELPLATZ

Der Anbügelplatz muss vor der Inbetriebnahme sorgfältig hergerichtet werden. Je nach Schneelage und Witterung sind gezielte Anpassungen notwendig, um einen sicheren und reibungslosen Einstiegsbereich zu gewährleisten.

Dabei wird die Fläche ausgeebnet, verdichtet und bei Bedarf mit zusätzlichem Schnee aufgebaut. Besonderes Augenmerk gilt einer gleichmässigen Oberfläche sowie klar definierten Einstiegszonen, damit Gäste komfortabel und sicher anbügeln können.

Die Arbeiten erfolgen unter Berücksichtigung der aktuellen Bedingungen und sind ein wichtiger Bestandteil der betrieblichen Sicherheitsmassnahmen.

6) MARKIERUNG DER PISTE

Die Strecke muss mittels Pistenpfosten klar und gut sichtbar markiert werden. Diese Markierungen dienen der Orientierung und tragen wesentlich zur Sicherheit der Gäste bei.

Die Pistenpfosten werden entlang der vorgesehenen Linien gesetzt, um den Streckenverlauf eindeutig zu kennzeichnen – insbesondere bei wechselnden Sichtverhältnissen, Schneefall oder diffuser Witterung. Dabei wird auf eine ausreichende Dichte und eine gut erkennbare Platzierung geachtet.

Durch die fachgerechte Markierung wird sichergestellt, dass sich Wintersportler auch bei anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig orientieren können.

Die Pisten werden mittels Pistenpfosten markiert.
Die Schneehöhe ist Voraussetzung für eine mögliche Präparation.

7) SCHNEEHÖHE ALS VORAUSSETZUNG

Für die Freigabe und Präparierung der Strecke ist eine ausreichende Schneehöhe zwingend erforderlich. Nur wenn die natürliche Schneedecke genügend Tragfähigkeit und Deckung bietet, kann ein sicherer Betrieb gewährleistet werden.

Dabei wird laufend geprüft, ob die Schneelage den Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Untergrundabdeckung und Pistenqualität entspricht. Reicht die Schneehöhe nicht aus, sind zusätzliche Massnahmen notwendig oder eine Öffnung ist nicht möglich.

Die Entscheidung erfolgt jeweils unter Berücksichtigung der aktuellen Wetter- und Schneeverhältnisse.